Sonntag 03. Juli 2011 22:00 Alter der Meldung: 321 Tage

4.Barockfest in Dresden


Am 01.-03.07.11 folgte eine Abordnung der Fürstbischöflichen Bambergischen Schützen und Artillerie-Kompagnie zu Kronach mit Ihrem Landesherrn, Fürstbischof Johann Phillip Anton Freiherr von Frankenstein und sein Hofstaat einer Einladung nach Dresden.

Kurfürst von Sachsen und König von Polen August II.(der Starke)und seine Tochter Gräfin Orzelska lud in den Japanischen Garten hinter dem Japanischen Palais zum 4.Barockfest in Dresden ein.

Die geladenen militärischen Truppen bauten Ihre Zelte neben den Adligen Gästen im Garten auf und brachten Ihre mitgebrachten Geschütze in Stellung.Sie brachten das militärische Lagerleben,Exerzierübungen und die Feldküche den Gästen näher. Am Eingang begann ein großer Handwerkermarkt sein Treiben,und bot Beobachtungen in der Feldschmiede, Steinmetzarbeiten, oder das spinnen von Wolle an. Mittendrin stand eine Bühne worauf Feuerschow`s,Barocke Tänze und Harfespiel, gezeigt wurde.

Am Samstag stand ein großer Umzug über die Augustusbrücke zur Frauenkirche und zurück zu den Brühlschen Terrassen angeführt von der Bürgerwehr Kronach auf dem Programm.Nachdem alle Militärischen Truppen und die adligen Gäste  dem Doppelkopfadler ins Lager gefolgt waren lud der Zeremonienmeister von seiner Majestät zur Audienz und danach zum Flanieren im Japanischen Garten ein. Unser Fürstbischof lud seine Majestät August II. zum Salutschuss mit dem Mörser Sebastian, zu seinen Ehren ins Lager der Bürgerwehr ein. Einige Damen aus dem Gefolge schrieen auf,der Kurfürst hingegen war vom Salut begeistert.
Der Tag wurde von Otto Heinrich Freiherr von Friesen,Ältester Geheimer Rath und Kanzler s.M.(Olaf Kommol) sehr gut durchplant. Am Abend machte dann die Dreispitzgräfin (IG der Dreispitz) Jutta Nestler und Manfred Krempe Ihre Aufwartung und feierte mit Ihren Kronachern das Wiedersehen im Lager der Lichtensteiner Kanoniere mit gemeinsammen Gesang.

Über Nacht wurde die Wetterlage so schlecht das der Sonntag, der noch viele Programmpunkte enthielt, ausfallen musste (Sicherheit geht vor). Im strömenden Regen bauten die Gäste Ihre Lager ab und traten nach herzlicher Verabschiedung ihre Heimreisen an.

Neue Freundschaft zu den Lichtensteiner Kanonieren waren im Gebäck. Trotz des schlechten Wetters am Sonntag möchte die Fürstbischöfliche Bambergische Schützen und Artillerie-Kompagnie das schöne Fest, das jedes Jahr begangen wird und bei dem sie Anwesend sein durften, nicht missen.