Kategorie: Berichte
Stadtbrand bei Barby
Am letzten Augustwochenende 26.-28.08 reiste die Fürstbischöfliche Bambergische Schützen und Artillerie-Kompagnie zu Kronach zur Gedenkveranstaltung nach Barby(Sachsen-Anhalt) um die Belagerung der preußischen Truppen vor 250 Jahren und den Stadtbrand mit zu gestalten.
Das Lager das außerhalb der Stadt aufgeschlagen wurde befand sich auf dem Schiessplatz der Stadtgilde von Barby der ein großes Lob für Verpflegung und Kameradschaftlichkeit zugesprochen werden Muss.
Zur Geschichte von Barby:Wir begeben uns in die Zeit des 7 jährigen Krieg`s,Barby wurde am 28.8.861 das erste mal geschichtlich erwähnt. Am 28.8.1761 der 800 Jahr Feier beschimpften sich die Frau des Ziegelarbeiters Grimm und die Frau des Bierbrauers Schmidt auf`s schlimmste. Ein langer Streit nahm seinen Lauf. Zu dieser Zeit tobte seit 1756 in Schlesien und Sachsen der Krieg, angezettelt durch Friedrich den II. Zum Fest kam aus Calbe kommend der Sohn des Tuchmachers Mayer und berichtete das Preußische Truppen nahe der Saale Ihr Lager aufgeschlagen haben, und das preußische Kavallerie Richtung Barby unterwegs sind. Anlass des preußischen Offiziers war es, den Bürgermeister und den Stadtkommandanten dazu zu bringen, dass sie Barby, die kleine sächsische Insel mitten im preußischen Gebiet zur Kapitulation zu bewegen. Aber die Barbier verjagten die Feinde. Dann aber rückte die Preußische Artillerie und Infanterie an. Die Einwohner von Barby wurden diesmal von den anrückenden Weißenfelser`n unterstützt und verjagten die preußischen Soldaten abermals. Am 29.8. 1798 führte der Ziegelarbeiter Grimm seine Rache aus und steckte die Schmidtsche Scheune in Brand. Das Inferno nahm seinen Lauf. In kürzester Zeit brannten viele Häuser und der größte Teil der eingebrachten Ernte. Viele Tiere wurden getötet und fast alle, für den Verkauf bestimmten Waren gingen verloren.
Bilder davon gibt es hier